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Vorsorge

Impfung

Mit der Impfung als wichtigste Maßnahme zur Verhinderung bestimmter Infektionserkrankungen bei Hund, Katze und Heimtier beginnt die Vorsorge für Ihren Welpen. Nachdem in den ersten Lebenswochen ein maternaler Immunschutz durch die aufgenommene Muttermilch gewährleistet wird, empfehlen wir nach der Leitlinie zur Impfung von Kleintieren (Ständige Impfkommission Vet.), eine vollständige Grundimmunisierung als Voraussetzung für einen optimalen Schutz Ihres Tieres. Die folgende jährliche Gesundheitsberatung mit Impfgespräch dient der Ermittlung des individuellen Impfprogramms für Ihr Tier.

Die weitere Vorsorge sehen wir in der frühen Erkennung genetisch oder nicht genetisch bedingter Jungtiererkrankungen. Dazu gehören die genetischen Untersuchungen auf rassespezifische Merkmale oder Erkrankungsdispositionen, Zuchttauglichkeitsuntersuchungen wie HD / ED / OCD Röntgen, sowie Augen- , Herz-Kreislauf- und Zahn- / Gebiss Diagnostik.

Vorsorge im Sinne chirurgischer Optionen wie die Symphysenbehandlung des Beckens und der Umstellungsosteotomien zur HD, Patellaluxations- und Fehlstellungsbehandlung empfehlen wir vor Abschluß der entsprechenden Wachstumsphase durchzuführen. Die Gastropexie zur Magendrehungsprophylaxe großwüchsiger Rassen, die Lid-, Lefzen- und Faltenkorrekturen, sowie die Atemwegskorrektur bei brachyzephalen Rassen mit Atemeinschränkung raten wir so früh wie möglich durchzuführen.

Auch ist eine individuell angepasste und ausgesuchte Fütterung für das jeweilige Alter unserer Tiere, Teil einer einer von uns empfohlenen Vorsorge. Sprechen Sie gerne unsere Fachkraft Frau Ariane Hoppe als Ernährungsberaterin an.

Die Vorsorge im Sinne von Blutuntersuchungen für unsere älteren Tiere direkt bei uns im praxiseigenen Labor und im Fremdlabor zur Früherkennung von Erkrankungen des blutbildenden Systems und Organerkrankungen, empfehlen wir ab einem Alter von 7-8 Jahren.

Geriatrie

Aufgrund der teilweise hohen und steigenden Lebenserwartung unserer Haustiere, hat die Vorsorge und Behandlung alternder Patienten zunehmend an Bedeutung gewonnen. So spielen chronische und terminale Erkrankungen, palliative Behandlungen, aber auch pflegerische Maßnahmen und die Anpassung des häuslichen Umfeldes eine immer größere Rolle. 

Häufig auftretende Symptome und Krankheitsbilder sind:

  • Zahn- und Zahnfleischprobleme
  • Erschwertes Treppengehen oder Klettern und schlurfender Gang
  • Eingeschränkte Herzfunktion
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Koordinationsdefizite und Veränderungen Schlafrhythmus

Ziel in der Vorsorge und geriatrischen Betreuung/Behandlung soll es sein, die optimale Therapie zu gewährleisten und die Lebensqualität des Tieres so hoch wie möglich zu halten.